Leitende Fachkraft im OP

Janine - Operationstechnische Assistentin in der Oberlinklinik

In der Pflege arbeiten – schon als Kind hat Clarissa davon geträumt. Ein Praktikum in der Oberlinklinik hat sie darin bestärkt. Gerade die Atmosphäre und wie in der Oberlinklinik mit Menschen umgegangen wird, hat sie begeistert. Nun macht sie die Ausbildung zur Pflegefachfrau in den Oberlin Beruflichen Schulen und hat jetzt schon Pläne für die Zukunft.

  • Frage 1: Was ist Inhalt deiner Ausbildung in den Oberlin Beruflichen Schulen?

    Ich mache eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau – also das, was früher Kranken-, Kinder- oder Altenpflege war – in den Oberlin Beruflichen Schulen in Potsdam. Die Schule gehört zum Oberlinhaus. Korrekt heißt das generalistische Pflegeausbildung. Die wird erst seit 2020 angeboten. Ich bin darum tatsächlich eine der ersten Azubis hier in den Oberlin Beruflichen Schulen. Meinen Praxisteil mache ich auf Station B in der Oberlinklinik. Das ist eine orthopädische Fachklinik in Potsdam-Babelsberg.

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  • Frage 2: Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

    Naja, ich hatte schon als Kind den großen Wunsch, Menschen, die irgendwie Hilfe brauchen, zu betreuen. Meine Tante arbeitet nämlich in der Altenpflege. Ich fand das großartig, das wollte ich dann auch. Ich habe dabei aber auch gesehen, dass einem in Pflegeberufen einiges abverlangt wird. Da müssen Umstände, Kollegen-Team und Atmosphäre stimmen.

    Mir gefallen aber auch die Vorteile, die man als Azubi an in den Oberlin Beruflichen Schulen hat: Neben den monatlich fast 1.200 Euro schon im ersten Ausbildungsjahr hat mich von Anfang an die Möglichkeit gereizt, in den drei Kliniken des „Verbunds Christliche Kliniken Potsdam“ meine Praxiserfahrungen sammeln zu können. Als Pflegefachfrau habe ich dann später viel mehr Einsatzmöglichkeiten. Und mit dem VBB-Monatsticket, das alle Pflegeazubis von der Pflegeschule zur Verfügung gestellt bekommen, komme ich zur Ausbildungsstätte, in die Klinik und kann die Öffentlichen sogar privat nutzen.

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  • Frage 3: Was ist das Besondere an dieser Ausbildung?

    Über die Internetseite der Oberlin Beruflichen Schulen habe ich von der generalistischen Pflegeausbildung in Potsdam erfahren und mich sofort erfolgreich beworben.

    Sofort aufgefallen ist mir, wie informativ und übersichtlich uns die Lehrerinnen und Lehrer die Ausbildungsinhalte vermitteln. Außerdem merkt man, dass Schule und Praxiseinrichtungen eng zusammenarbeiten: Der Unterricht scheint genau zugeschnitten auf die Praxiseinsätze in den drei Kliniken zu sein, soweit ich das jetzt nach der kurzen Zeit beurteilen kann.

    Seit Dezember mache ich meine ersten Praxiserfahrungen in der Oberlinklinik: Ich lerne die Station, das Team und die Schichtdienste kennen. Außerdem koordiniere ich Mahlzeiten, messe Blutdruck und richte die Patientenzimmer her. Die Kolleginnen und Kollegen erklären mir alles mit sehr viel Geduld. Auf Ruhe und Zuwendung wird in der Oberlinklink viel Wert gelegt: Man nimmt sich hier sehr viel Zeit für die Patienten und eben auch für uns Azubis.

    Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres werde ich dann im St. Josefs-Krankenhaus in der Potsdamer Innenstadt eingesetzt, wo ich in der Frauenabteilung in der Kinderpflege arbeiten werde. Im dritten Ausbildungsjahr gehe ich in das Evangelische Zentrum für Altersmedizin, wo ich die Pflege in der Geriatrie erlernen werde.

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  • Frage 4: Zwischenfazit nach den ersten Azubi-Monaten – ist die Pflege wirklich dein Traumberuf?

    Oh, ja. Und ich bin echt froh, den Ausbildungsplatz bekommen zu haben. Einen Plan B hatte ich nämlich ehrlich gesagt auch nicht in der Tasche. Das musste einfach klappen und hat es ja zum Glück auch.

    Obwohl ich eher introvertiert bin und es für mich nicht selbstverständlich ist, auf fremde Menschen zuzugehen, fällt es mir jetzt nach so kurzer Zeit schon viel leichter, Telefonate zu führen, auf Patienten zuzugehen und sie zu fragen, wie es ihnen geht oder ob sie etwas brauchen. Und auch in meiner Ausbildungsklasse fühle ich mich wohl. In diesem ersten Halbjahr meiner Ausbildung bin ich sehr gewachsen und habe mich selbst neu kennengelernt.

    Das plötzliche Selbstständig-Werden hat mich geöffnet und meine persönliche Entwicklung gestärkt. Zugegebenermaßen war es anfangs schon ganz schön schwierig: Auszug von zu Hause ins Wohnheim, neue Stadt, neue Begegnungen, selbstständig Entscheidungen treffen – alles von einem Tag auf den nächsten. Es ist ein bisschen so, wie ins kalte Wasser zu springen. Aber meine Eltern unterstützen mich echt gut und geben Tipps, wie ich das alles meistern kann.

  • Frage 5: Wie sieht deine berufliche Perspektive aus?

    Der Beruf Pflegefachfrau ist europaweit anerkannt und ich könnte nach den drei Jahren nahezu überall arbeiten. Allerdings kann ich mir heute schon sehr gut vorstellen, in der Oberlinklinik zu bleiben. Absoluter Pluspunkt für alle Azubis in den Oberlin Beruflichen Schulen ist nämlich, dass man nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss definitiv für zwei Jahre übernommen wird.

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    Alles in allem habe ich das Gefühl, dass ich gerade mit Highspeed erwachsen werde. Aber ich fühle mich in diesem spannenden Lebensabschnitt echt wohl und sauge quasi das ganze neue Wissen und die Erfahrungen, die ich hier in den Oberlin Beruflichen Schulen und den Praxiskliniken machen darf, auf wie ein Schwamm.

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Janine über ihren Job

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